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Anzucht mit Kokostöpfen und Kokoserde - Die biologische Alternative zu Plastik und Torf

Anzucht mit Kokostöpfen und Kokoserde - Die biologische Alternative zu Plastik und Torf

  • Dominik Johnson

Bonsai Anzucht mit Kokoserde 

Du suchst eine Alternative zu Torf und Plastik? Teste jetzt unsere Anzuchterde und Pflanztöpfe aus Kokos. Sie sind die nachhaltige Alternative zu herkömmlicher Blumenerde. Warum das so ist, erfährst du jetzt!

Die Unterschiede von Pflanzerde

Jedes Jahr im Frühling steigt bei vielen Menschen die Vorfreude auf das neue Gartenjahr. Dann suchen viele Hobbygärtner nach der passenden Pflanzerde, die sich am besten für die Anzucht ihrer Pflanzen eignet. Die Auswahl ist groß! Geht man in den Baumarkt oder die Gärtnerei reihen sich viele unterschiedliche Sorten in Regalen aneinander. Traditionell nutzen viele Menschen herkömmliche Blumenerde. Andere Wählen eine spezielle Anzuchterde – je nach Pflanze. Doch ist normale Blumenerde nicht unumstritten, enthält sie doch Torfsubstrat. Doch es gibt eine nachhaltige Alternative zu herkömmlicher Erde. Kokoserde! Kokoserde ist ein Abfallprodukt der Kokosnussernte - BIO und garantiert biologisch abbaubar. Noch dazu schimmelfrei dank hohem Lingninanteil. Klingt spannend? Finden wir auch! Deshalb informieren wir dich nun etwas genauer über die Zusammensetzung der besonderen Erde.

Die Vorteile von Kokoserde

Die Erde aus Kokos ist zunächst einmal 100 Prozent natürlich. Ja, wirklich! Bei der Kokosernte und anschließenden Verarbeitung der Nüsse entstehen Pflanzenfasern – ein Abfallprodukt. Zunächst wurden die Fasern nicht weiter verarbeitet, bis man auf die clevere Idee kam aus den Abfällen – also der Rinde der Kokospalme – Erde zu gewinnen. Die Kokospalme zählt zu den nachwachsenden Rohstoffen auf unserer Erde. Die Pflanzenfasern werden nach der Ernte zerkleinert, sterilisiert und anschließend stark gepresst. Nun wird die zusammengepresste Erde verpackt und kann bereits verarbeitet werden. Die gepressten Quelltabletten, Pellets oder Ziegelsteine enthalten null Prozent Feuchtigkeit und wiegen gerade einmal wenige Gramm. Daher ist der Versand und Transport der Erde deutlich einfacher als der von herkömmlicher Pflanzerde. Aber das ist noch nicht alles: Die Erde ist biologisch abbaubar und frei von Schadstoffen. Sie ist frei von Schimmelsporen und Schädlingen. Das liegt an dem hohen Lingninanteil in der Erde. Empfindliches Saatgut ist so vor dem Befall von Pflanzenschädlingen besser geschützt als Saatgut, das in herkömmlicher Erde gezogen wird. Auch das Umsetzten gelingt unkompliziert. Da die Erde keine Nährstoffe enthält, lässt sich der Düngebedarf besonders gut auf die jeweilige Pflanze abstimmen. Das kommt gerade Bonsais zu Gute! Zudem regt die leichte Konsistenz der Erde das Wachstum der dünnen Wurzeln an. Der Dünger wird der Erde entweder beim Quellvorgang beigefügt oder über das Gießen nachträglich untergemischt. Der Dünger zieht so schnell und gut in die Erde ein und gewährleistet eine gleichmäßige Nährstoffzugabe über einen langen Zeitraum. Pflanzschock durch Erde aus Kokos? Wohl eher nicht! Vielmehr hast du deine Pflanze zu spät umgetopft. Hier reagieren die Wurzeln oft empfindlich – weniger die Erde! Auch Anfänger lieben die Erde und das Beste: Es gibt nicht nur Erde aus Kokos sondern auch kleine handliche Pflanztöpfe. Plastiktopf war gestern! Heute setzen wir auf die umweltverträgliche Variante mit Kokos.

Ist Torf umweltschädlich?

Wer neue Pflanzen züchten möchte, benötigt Blumenerde. Viele Sorten enthalten jedoch Torfsubstrat. Torf ist ein organisches Sediment, das in Hochmooren entsteht. Im Moor zersetzen sich alle möglichen Pflanzen. Es bildet sich ein dunkelbrauner bis schwarzer Boden, der aufgrund seines hohen Säuregrads äußerst positiv auf die Wurzeln von Pflanzen einwirkt. Zudem kann er Wasser besonders gut binden. Jedoch gibt es einen großen Nachteil: Beim Abbau werden jahrhundertealte, manchmal sogar jahrtausendealte, Moore zerstört. Moore sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Oft leben hier sogar seltene Arten, die es eigentlich zu schützen gilt. Moore leisten also einen großen Beitrag für unsere Umwelt! Diese gerät durch den Torfabbau immer weiter in Gefahr. Auch für unser Klima ist der Abbau von Nachteil, denn durch die Trockenlegung der Moore entweichen große CO2-Mengen in die Atmosphäre. Zudem entfällt ein großer Speicher für schädliche Treibhausgase. Hinzu kommt, dass das gewonnene Torfsubstrat häufig nicht mehr in Deutschland gewonnen wird, sondern in Hochmooren östlicher EU-Ländern abgebaut wird. Um Blumenerde mit dem umstrittenen Naturstoff zu zersetzen wird dieser über weite Strecken mit LKWs transportiert. Die Abgase belasten unser Klima zusätzlich. Somit ist der ökologische Fußabdruck beim Torfabbau nicht gerade förderlich. Übrigens enthält selbst BIO-Blumenerde 80 Prozent des Torfsubstrats. Deshalb kann man die Frage ganz klar mit ja beantworten – Torfabbau ist umweltschädlich und somit ist herkömmliche Blumenerde keine gute Sache für unsere Umwelt. Hinzu kommt, dass aus dem Abbauprodukt keine weiteren Produkte geschaffen werden wie es bei der Verarbeitung von Kokos der Fall ist. Töpfe aus Torfsubstrat gibt es leider nicht! Deshalb greift zu oft auf Plastiktöpfe zurück. Das ist keine gute Lösung für unsere Zukunft!

Reduzierung von Plastikmüll

Das Umweltbewusstsein der Menschen steigt. Dazu gehört auch die Vermeidung von Plastikabfällen im Alltag. Im Haushalt gibt es unzählige Alternativen für Produkte aus Plastik. Angefangen vom Leinenbeutel, als cleverer Ersatz zur Plastiktüte. Aber auch im Garten lassen sich mit nur wenig Aufwand neue, plastikfreie Gewohnheiten in den Alltag integrieren. Eine Möglichkeit: Kokostöpfe als Bio-Alternative zu Plastiktöpfen! Und das funktioniert, wie du weißt, sehr gut. Selbst für Anfänger geeignet – denn Kokostöpfe lassen sich für das erstmalige Samen verwenden – genauso wie für das spätere Umtopfen der kleinen Sämlinge. Also worauf wartest du noch? Es ist an der Zeit auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Wann machst du den ersten Schritt?

Ist die Erde aus Kokos für Bonsais geeignet?

Die Vorteile der Erde treffen zu 100 Prozent auch auf die Anzucht von Bonsai Samen zu. Die Pflanzen gedeihen prächtig in der Bio-Erde und wachsen mit der richtigen Pflege und passenden Düngemenge schnell zu standhaften Sämlingen heran. Testen Sie es bei Ihrer nächsten Bestellung doch ganz einfach aus. In unserem Sortiment befinden sich auch Kokostöpfe in unterschiedlichen Größen. Natürlich gibt es bei uns auch die Erde aus Kokos. Übrigens: Unsere Anzuchtsets kommen schon gar nicht mehr ohne Kokos aus! Informiere dich jetzt über unser Sortiment und entscheide dich noch heute für einen unserer exotischen Bonsais. Wie wäre es mit einem Afrikanischen Blauregen?

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